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Rauchgaskondensation

Beim Eintritt in die Rauchgaskondensation sind die Rauchgase mit der Restwärme, der Verdampfungswärme und der restlichen Flugasche belastet.

Anlagekomponenten der Rauchgaskondensation

Kondensationsstufe
In der Kondensationsstufe wird das Rauchgas unter den Taupunkt gebracht. Ein Teil des Wasserdampfes wird dabei auskondensiert und entwässert. Das Rauchgas wird dadurch gewaschen und gereinigt. Dieser Vorgang liefert eine Niedertemperaturwärme im Bereich von 30 – 55 °C.
Abgasabkühlung: von 120 °C auf 52 °C

Niedertemperaturkondensation
Mit einem Wärmetauscher werden die Rauchgase weiter abgekühlt und die zugeführte Außenluft erwärmt. Das Rauchgas wird nochmalig gewaschen und Wasserdampf auskondensiert. Ein Teil der aufgewärmten Außenluft wird für die Entschwadung (keine Wasserdampffahne) verwendet.
Abgasabkühlung: von 52 °C auf 40 °C
Zuluftvorwärmung: von -5 °C auf 32 °C

Vorteile der Rauchgaskondensation

  • Rückgewinnung eines Teils der Restwärme (Kesselverluste) und der Verdampfungswärme (latenter Wärmeinhalt)  und daher Reduzierung des Brennstoffeinsatzes um ca. 10 – 15 %
  • Durch die Kondensation des Rauchgases wird gleichzeitig die Flugasche ausgewaschen
  • Entschwadung des Rauchgases (Eliminierung der Wasserdampffahne)
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